Museumsführer der Ornithologische Sammlung des Gemeindemuseums von Artà

A- Wälder:

 

Steineichen-und Pinienwälder bilden den exklusiven Lebensraum einiger Vogelarten wie die des reiet -Sommergoldhänchen, des trencapinyons -Fichtenkreuzschnabel oder des pinsà -Buchfink. Aber auch andere Arten, die eigentlich in den Kronen der Kermeseiche oder mi gezüchteten Baumbestand lebem sind hier zu finden. Bedingt durch die Waldbrände vergangener Jahre ist der Baumbestand der Halbinsel Llevant leider nicht mehr so üpping. Somit ist es die Aufgabe aller, unsere Wälder wieder aufzuforsten.

 

B- Menschliche Lebensgebiete:

 

Viele vogelarten haben es verstande, sich anzugleichen und nutzen somit auch die durch den Menschen vorgenommenen Veränderungen. Die bebauten Gebiete ernöglichen ihnen Schutz vor Raubtieren, während die landwirtschaftlichen Gebiete das nötige Futter sichern. Viele Bogelarten wie die der cabots -Mehlschwalbe, falcies -Mauersegler und gorrions -Haussperling, sind typische Vögel der Dörfer. Andere widerum, wie der cadarneres -Stieglitz, sòl·lares -Zaunammer, sebel·lins-Triel oder titines -Wiesenpieper, sind auf den Äckenrn, in den ObstbÄumen oder auf den frisch gesäten Feldern zu finden. Viele dieser Vogelarten ernähren sich von Insekten oder kleinen Raubtieren und werden von den Bauern als Verbündete betrachtet. Sie sind sehr empfindlich gegen alle Arten von Pestiziden.

 

C- Das Meer:

 

Das Meer und die Ktenlinie bilden das Wohngebiet einiger Vogelarten, die sich sehr gut an diese Umwelt gewöhnt haben. Die Mehrheit dieser Vogelarten sind Meeresvögel, die sich von Fischen und anderem Meeresgetier ernähren. Hier ist vor allen Dingen der cuervo marino -Krähenscharbe, der cadafell -Papageitaucher, oder der mascarell -Basstölpel hervorzuheben. Einige von ihnen, wie zum Beispiel der virot -Sturm Taucher, kommen nur während der Brutzeit an Land. Die Möven hingegen sind auch mi Inland anzutreffen, wo sie sich von Pflanzen, Tieren und auch von Mist ernähren. Auf der Halbinsel Llevant sind noch immer gut erhaltene Küstenstreifen anzutreffen, die den verschiedenen Meeresvögeln den notwendigen Lebensraum bieten.

 

D- Chaparral:

 

Der chaparral ist als eine Buschart anzusehen, die von Pinienbäumen überdeckt ist und unter dem widerum eine reichglatige Vegetation zu dinden ist. Biele der hier anzutreffenden Pfalnzen tragen reichglatige Blüten und Früchte und sind für Insekten wie aber auch für Vögel von größter Wichtigkeit. Dieses Naturgebiet verfügt über eine reichhaltige Tierwelt. Einige Vogelarten, wie zum Beispiel die busqueret -Samtkopfgrasmücke, leben das ganze Jahr über in diesem Gebiet. Andere, wie die tords -Singdrossel oder rupits- Rotkehlchen sind nur in den Wintermonaten anzutreffen. Der Bestand an Erdbeerbäumen und wilden Olivenbäumen, aber auch an Pinien und Steineichen, die zur Pflanzenwelt unserer Landschaft gehören, ist durch die Waldbrände sehr stark dezimiert worden.

 

E- Feuchtgebiete:

 

Das ständige Vorhandensein von Süß- und Salzwasser ermöglicht das Zusammenleben ausgedehnter Pflanzangebiete und tpischer Tierarten der Feuchzonen. Was nun die Vogelarten betrifft, sei auf die der fotja -Blässhuhn oder die der gallineta -Teichhuhn higewiesen, die ständig in diesen Gebiet leben. Die Zugvögel widerum nutzen diese Feuchtgebiete, um Nahrung aufzunehmen und sich auszuruhen. Die beiden Flüsse Na Borges und Canyamel sind wichtige Bestandteile unseres Landstrichs.

 

F- Das Gebirge:

 

Die hauptsächlich von dem so typischen carrizo bewachsene Gebirgskette erstreckt sich über einen Großteil der Halbinsel Llevant. Hier sind nur wenige Vogelarten zu finden, da es hier für sie kaum Nahrung gibt. Allerdings gibt es einige wenige Arten wie die des cucullada -Theklalerche, de vitrac -Schwarzkehlchen oder der pàssera -Blaumerle, die für dieses Gebiet als charakteristisch angesehen werden können. Die steilen Berghänge dienen den großen Raubvögeln wie Falken und Zwergadler, aber auch den Aasfressern wie Raben und milocas -Schmutzgeier zum Bau ihrer Nester.

 

G- Der Apotheker Llorenç Garcías i Font:

 

Llorenç Garcías i Font, der unter dem Spitznamen der Apotheker Pujamunt sehr bekannt war, wurde mi Jahre 1885 in Artà geboren. Er stammte aus einer wohlhabenden Familie und machte 1906 seinen Abschluß als Apotheker an der Universität von Barcelona. Schon in der katalanischen Hauptstadt zeigte er sich sehr an wissenschaftlichen Arbeiten interessiert und war einer der Mitbegründer der katalanischen Institution für Naturwissenschaften, dessen Ehrenmitglied er bis zu seinem Tode mi Jahre 1975 war.

Der berufliche Werdegang von Llorenç Garcías als Apotheker spielte sich in der ländlichen Umwelt von Artà ab. Weit entfernt von den großen wissenschaftlichen Instituten arbeitete er trotz materieller Schwierigkeiten über siebzig Jahre lang an der Erforschung der Natur Mallorcas, wobei er sich auf die Botanik und Flora der Balearen spezialisierte. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in katalanischer Sprache in dem Bolletí de la Societat d'Història Natural de les Balears, dessen Gründungsmitglied er war. Zudem schrieb er für das Bulletí de la Institució Catalana d'Història Natural. Seine Pflanzensammlung bestand aus mehr als 1.100 Arten. Zudem entdeckte er eine neue Pflanzenart, die unter dem Namen Romuela assumptionis registriert wurde.

Er befaßte sich aber auch mit kulturellen und politischen Themen. In seiner Eigenschaft als Journalist setzte er sich für die Sprache und Kultur Mallorcas ein. Als freier Mitarbeiter schrieb er für die zweimal mi Monat erscheinde Zeitschrift Llevant, die mi Jahre 1816 von dem aus Artà stammenden Lehrer Andreu Ferrer, einem der Förderer des heutigen Museums von Artà, herausgegeben wurde.

Anfang der 80iger Jahre wurde die Grundschule Artàs nach dem Apotheker und Botaniker Llorenç Garcías i Font benannt.

 

Schilder:

1- Abbildung aus der Pflanzensammlung von Llorenç Garcías: Linonium majoricum, eine endemische Pflanze, die am Küstenstreifen der Colònia de Sant Pere gefunden wurde.

2- Im Laufe seines Lebens veröffentlichte Llorenç Garcías zahlreiche naturwissenschaftliche Arbeiten.

3- Die vom Apotheker Pujamunt beschriebene Pflanzenart Romuela assumptionis.

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