Qanat und Acequia de la Font de la Vila. Pont d’en Vell

Qanat und Acequia de la Font de la Vila. Pont d’en Vell

  • Typologie: Ingenieurwesen
  • Funcionalidad: Water supply for the village
  • Datierung: 16th century

Sos Monjos. Carretera Artà- Alcúdia. Torrent des Revolts

Die Font de la Vila, im Hort des Bril, war seit der maurischen Besetzung eine wichtige Stelle, um Artà mit Wasser zu versorgen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden eine ganze Reihe von Anlagen gebaut, um den Höhenunterschied des Terrains auszugleichen. Von diesem Komplex, um Wasser vom Ursprung bis zu seiner Verteilung auf den Feldern und im Dorf selbst zu transportieren, sind heute noch Reste erhalten, wie die des Pont d’en Vell, ein beeindruckendes Aquädukt, das Ende des XVI. Jahrhunderts erbaut worden war und das den Torrente Es Revolts etwa hundert Meter vom Dorf, auf der Landstraße Artà – Alcúdia, überwindet. Es ist durch einen mit Sandstein, Steinen und Mörtel errichteten Halbbogen und große Strebebögen charakterisiert, die sein Gewicht auf einer Seite halten. An anderen Stellen sind auch Teile von Kanälen erhalten, die sehr wahrscheinlich ein ehemaliges maurisches Wassernetz nutzten. Ein weiteres interessantes Element ist der Qanat -Zugang verboten für unautorisierte Personen aus Gründen der Sicherheit. Das sind Leitungen für unterirdisches Wasser, die um das X. Jahrhundert während der maurischen Besatzung angelegt wurden. Für die Konstruktion einer solchen Anlage wurde ein waagerechter Gang bis zu einer wasserführenden Schicht ausgehoben, wo das Wasser entsprang und durch die Schwerkraft durch eine kleine Kanalisation lief. Die gesamte Anlage war von einem in Trockenmauertechnik gefertigten Tonnengewölbe bedeckt, und enthielt in bestimmten Abständen einen Schacht, durch den man an den Stollen gelangen konnte, um ihn zu warten, zu lüften oder etwas zu beleuchten. Der Qanat de la Font de la Vila befindet sich etwa 300 Meter von der wasserführenden Stelle, 2 Kilometer vom Dorf entfernt, auf der Landstraße Artà – Alcúdia. Sein Stollen ist mehr als 100 Meter lang und hat acht Schächte oder Zugänge in Stehhöhe. Formal ist die Galerie mit seitlichen Stützen aus Trockenmauer ausgeschachtet und mit flachen unregelmäßigen Platten abgedeckt, wobei die Decke an einigen Stellen spitz ist. Der Hauptschacht ist in den Felsen gehöhlt und erlaubt den seitlichen Durchfluss. Diese Anlagen wurden auf Grund ihrer Qualität und Funktionsfähigkeit bis in die heutige Zeit hinein genutzt.

Lokalisierung

Kontakt

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